Ursina Haller über «Das beste Sportmagazin der Welt»

Was kommt heraus, wenn sich Spitzensportler, Profi-Fotografen und Journalisten zusammentun und mit Herzblut an einem Magazin arbeiten? Das Magazin «No. 1, das beste Sportmagazin der Welt». Mitinitiantin des Projektes ist die Profi-Snowboarderin, Journalistin und GORILLA-Botschafterin Ursina Haller. Im Interview erzählt sie, was daran speziell ist und warum sie sich als GORILLA-Botschafterin für ein bewegtes Leben einsetzen will.

Wettbewerb: Am Ende des Artikel kann man exklusive Ausgabe des No. 1 Magazins gewinnen.

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Auf der Webseite kündigt ihr das Projekt No. 1 als «bestes Sportmagazin der Welt» an. Was ist anders als bei anderen Sportmagazinen?
Ursina Haller: Bei Zeitungen und Magazinen hat man immer einen vorgegebenen Rahmen, der Platz ist begrenzt und als Autor ist man gewissen Zwängen ausgesetzt. Im Gründerteam des Magazins haben wir uns deshalb folgende Frage gestellt: «Welche Story wollte ich schon immer einmal schreiben oder lesen?». Wir wollten Narrenfreiheit haben und Sportgeschichten schreiben, die wirklich in die Tiefe gehen.

Was macht es zur Nummer 1, zum besten Sportmagazin der Welt?
Das Konzept dahinter. Wir hatten eine Art publizistischer Beirat, beispielsweise Mujinga Kambundji, Iouri Podlatchikov, Nicola Spirig, Tom Lüthi und viele andere. Wir wollten Geschichten zeigen, die normalerweise den Weg von der Sportwelt in die Medien nicht schaffen. Die Nr. 1 ist es für uns auch, weil wir alle mit extrem viel Herzblut daran gearbeitet haben. Damit wollten wir einen neuen Standard setzen, so wie sich Sportler vornehmen, das Allerbeste zu geben.

Speziell ist auch, dass es eine einmalige Ausgabe ist: 32 Artikel von Journalisten, Sportlern, Grafikern und Fotografen auf 212 Seiten. Welcher ist dein Lieblingsartikel?
Das ist eine sehr schwierige Frage. Als ich die Artikel der anderen Autoren gelesen habe, dachte ich bei jedem von Neuem: «Der ist einfach super!» Ich hoffe, dass es den Lesern auch so geht. Ein Artikel, der mir besonders gut gefällt, ist «Mein toter Schwager» des deutschen Journalisten Klaus Raab. Er erzählt die Geschichte seines Schwagers, einem jungen Tennisspieler, der gestorben ist, bevor sie sich kennengelernt hatten. Der Artikel beschäftigt sich mit den Fragen, wie der Sport ein Leben prägen kann und was nach dem Tod von einem Menschen übrig bleibt. Eine wunderschöne Geschichte.

Du arbeitest als Sportjournalistin und lebst seit einem Jahr mit deinem Mann und deinem zehnmonatigen Sohn in Kalifornien in den USA. Wie ist es dazu gekommen, dass du die Schweizer Berge verlässt?
Mein Partner ist schuld! (lacht) Er hatte ein Jobangebot im Silicon Valley. Dann haben wir beschlossen, das Abenteuer anzupacken und für ein paar Jahre nach Kalifornien zu ziehen.

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Früher warst du als Snowboardprofi auf der ganzen Welt unterwegs. Du hast an mehreren Weltcups und auch an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi teilgenommen. Danach bist du als Profisportlerin zurückgetreten. Welche Rolle spielt Snowboarden heute in deinem Leben?
Es spielt immer noch eine grosse Rolle. Gerade jetzt, da der Winter beginnt, bin ich im Kopf oft in den Bergen. Über die Festtage werde ich in der Schweiz sein und ein paar Tage auf der Piste verbringen. Hier in Amerika sind wir zwar nicht direkt an den Bergen, aber nach ein paar Stunden Autofahrt hat man auch hier coole Möglichkeiten zum Snowboarden. Und sonst natürlich Surfen. Ich wollte schon immer an einem Ort wohnen, an dem man surfen und snowboarden kann.

Als Profisportler gibt es viele Möglichkeiten, sich für Projekte einzusetzen. Du bist bereits vor acht Jahren zu GORILLA gekommen und Botschafterin geworden. Warum genau GORILLA?
Im Verlauf meiner Sportkarriere habe ich gemerkt, wie bereichernd es ist, wenn man sich viel bewegt. Sport ist etwas wahnsinnig befriedigendes, egal ob auf professionellem Niveau oder nicht. Und das möchte ich auch gerne weitergeben, vor allem an junge Leute, an Kinder. Sie sollen rausgehen, sich bewegen, spielerisch Sport machen. Freundschaften schliessen im Sport und über sich selbst lernen, etwa an sich selbst zu glauben. Bei GORILLA geht es genau um diese Themen, deshalb habe ich mich dafür entschieden. Damit die Jugendlichen ein bewegtes Leben leben!

Wettbewerb

Eine Ausgabe vom No.1 liegt im Schtifti-Büro bereit und wartet auf einen neuen Besitzer/eine neue Besitzerin. Jetzt am Wettbewerb teilnehmen!

  • Mail schreiben an info@schtifti.ch
  • Betreff: Das beste Sportmagazin der Welt
  • Inhalt: Name und Adresse
  • Das Los entscheidet. Und zwar am Freitag, 4. Januar 2019 am Mittag. Viel Glück.

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