Frischer Wind an der Hegarstrasse

Seit letztem Herbst gehören Annina Brühwiler und Katia Kaiser zu unserem Büro-Team. Im Interview stellen sich die beiden vielseitigen Kreativ-Köpfe vor und erzählen von ihren Aufgaben und Projekten im 2019. Zum Beispiel, wie sie den Puls der Jugendlichen fühlen wollen.

Annina Brühwiler und Katia Kaiser Gut gelaunt und mit ganz viel Power unterwegs: Katia und Annina

Annina, du kennst GORILLA schon seit vielen Jahren. Erzähl mal, wie hast du GORILLA kennengelernt?
Annina: Vor 13 Jahren parkierte ein Auto voller Instruktoren und Skateboards auf unserem Pausenplatz in Rhäzüns – es war die Freestyle-Tour, das Vorgängerprojekt von GORILLA. Da war ich 13 und stand zum ersten Mal auf einem Skateboard. Ich hatte einen supertollen Tag und dachte, davon will ich mehr! Leider verstrichen danach zehn Jahre bis mich der Skate-Virus endgültig packte.

Wieso hat es so lange gedauert?
Annina: Hmm, vielleicht dachte ich damals, dass es doch eher ein Sport für Jungs sei. Doch glücklicherweise stiess ich mit 23 auf eine coole Skate-Community mit vielen Frauen. Da zog es mir so richtig den Ärmel rein und seither bin ich Feuer und Flamme fürs Longboarden.
Durch meine eigene Erfahrung finde ich es umso wertvoller, junge Menschen und vor allem auch Frauen für diese Sportarten zu begeistern.

Und wie wurdest du GORILLA Instruktorin?
Annina: Meine Begeisterung fürs Longboarden führte mich an Events in ganz Europa und ich arbeitete eine Zeit lang sogar in einem Skatepark in Indonesien. Zu dieser Zeit suchte die Schtifti weibliche Instruktorinnen und so führte das eine zum andern.
Nun freut es mich mega, kann ich die Schtifti nicht nur mit meinen Longboard-Skills, sondern auch mit meinem Kommunikations-Knowhow unterstützen. Es ist die perfekte Ergänzung zu meiner Arbeit an der Front mit den Kids.

Annina Brühwiler
Annina Brühwilers Aufgabenbereich ist äusserst vielfältig, was kaum ein Zufall ist. Denn Annina ist ein Tausendsassa. Sie interessiert sich leidenschaftlich für Longboards und Kommunikation, arbeitet beim Radio, bloggt, berichtet für Coop über Nachhaltigkeitsprojekte und verfolgt noch viele weitere Projekte. Wir freuen uns, konnten wir Annina für die Workshop-Leitung, die GORILLA Rookies und als Projektleiterin Kommunikation gewinnen. Sie hat «Journalismus und Organisationskommunikation» an der ZHAW studiert und arbeitet seit September bei uns.

Nun zu dir, Katia. Du arbeitest als «Digital Storyteller» bei der Schtifti. Was muss man sich darunter vorstellen?
Katia: Kurz gesagt produziere ich Inhalte, die auf den Social Media Kanälen und der Website von GORILLA publiziert werden. Dabei verfolgen wir verschiedene Ziele. Mit den Bildern und Videos wollen wir einen Einblick geben, was GORILLA alles macht. So begleitete ich in den letzten Monaten mit meiner Kamera verschiedene GORILLA Workshops, beispielsweise in Fribourg. Wir wollen Jugendliche aber auch begeistern und inspirieren. Hierzu portraitieren wir unsere GORILLA Botschafter. Weiter wollen wir unserer Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten. Das tun wir mit den Lernvideos auf unserer Website. Langweilig wird mir also nicht!

Wer ist denn die Zielgruppe von GORILLA?
Katia: Unsere Hauptzielgruppe sind Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren. VertreterInnen der Generation Z, die vor allem auf Instagram und Snapchat aktiv sind. Da sind wir mit GORILLA natürlich auch präsent. Ich versuche stets, den Jugendtrends zu folgen und zu prüfen, welche Neuheiten für uns relevant sind.

Katia Kaiser
Social Media und Film sind die Fachgebiete von Katia Kaiser. Eine Kombination, die sich hervorragend ergänzt, geniessen Filme auf Social Media doch grosse Beliebtheit. Katia hat Multimedia Production an der HTW in Chur studiert und danach bei einer Agentur als Film Producerin gearbeitet. Wenn sie nicht in ihre Arbeit als Digital Storyteller vertieft ist, wirbelt sie mit ihrem peruanischen Temperament durchs Büro und sorgt für gute Laune. In ihrer Freizeit tanzt sie und gibt Tanzunterricht.

Was sind deine Prioritäten fürs neue Jahr?
Katia: Ich möchte vermehrt GORILLA Rookies und Botschafter porträtieren. Diese fühlen und leben GORILLA zu 100% und deren Begeisterung ist geradezu ansteckend. Da sehe ich noch viel Potenzial!

Annina, das Schlusswort gehört dir: Was ist dein Fazit nach den ersten paar Monaten und was steht 2019 an?
Annina: Haha, es ist wirklich eine tolle Affenbande hier im Büro! Ich wurde super aufgenommen und konnte mich von Beginn an voll einbringen. Ich freue mich besonders auf das Rookie-Projekt, unser Nachwuchs-Programm für besonders engagierte Jugendliche. Da möchte ich den Jugendlichen auf den Zahn fühlen und herausfinden, wie sie ticken. Und dann natürlich auf die GORILLA Workshops, deren Planung und Koordination ich übernehmen werde.

Die Damen, herzlichen Dank für das Gespräch!

Projektleiter/in Bildung gesucht!

Um den Bereich Bildung innerhalb von GORILLA mit Elan und Spirit weiterzuentwickeln, suchen wir eine schreibgewandte, projekterfahrene und selbständige Kommunikationsfachperson als 

Projektleiter/in Bildung (Link zu PDF beachten)

  • Arbeitsort: Zürich
  • Dauer: ab sofort oder nach Vereinbarung
  • Pensum: 60 – 70%

Fühlst du dich angesprochen? Dann freuen wir uns, dich kennenzulernen! Sende deine Bewerbung bis spätestens 30.1.19 per E-Mail an: kathrin.steiger@schtifti.ch